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Gefährdungsanalysen An den Arbeitsplätzen und Transportwegen kann es verschiedenartige Unfall- und Gesundheitsgefahren geben. Um Sicherheit und Gesundheitsschutz zu gewährleisten, ist es notwendig, diese Gefahren und die damit verbundenen Wirkungen zu erkennen und aufzudecken. Diesem Anliegen dienen Gefährdungsanalysen. Unter Gefährdungsanalysen versteht man das systematische Vorgehen, um Gefährdungen und deren Ursachen zu ermitteln. Diese Analysen werden nicht nur durchgeführt im Zusammenhang mit Unfällen und Berufskrankheitenverdachtsfällen, sondern auch an Arbeitsmitteln, Arbeitsplätzen und bei Arbeitsverfahren, bei denen solche Ereignisse bisher noch nicht zu verzeichnen waren. Diesem Vorgehen liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Gefährdungen nicht immer zu Unfällen oder Berufskrankheiten führen. Denken wir hier nur an die Beinaheunfälle, technische Schadensfälle (Havarien) und Brände. Zur Durchführung von Gefährdungsanalysen gehören folgende Maßnahmen:
Gefährdungsanalysen sind Maßnahmen, die systematisch und
schrittweise Einfluss nehmen auf die Aufdeckung und Beseitigung
von Unfall- und Gesundheitsgefahren. Sie sind demzufolge ein
wichtiger Ausgangspunkt für die Planung und Durchführung von
Investitions- und Veränderungsmaßnahmen. Der Nutzen dieser
Maßnahmen besteht vor allem im Einfluss auf das Unfallgeschehen,
den arbeitsbedingten Krankenstand, auf die Verbesserung der
Bedingungen für Produktivität und Qualität sowie die Senkung
der Kosten. Gefährdungsanalysen sind also Teil eines
betriebswirtschaftlich handelnden Unternehmens. |
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